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3 Fragen an Inga Landwehr

1. Frage: Frau Landwehr, Ihre Firma heißt "E-M-Hausdesign". Sind Sie Architektin?

Inga Landwehr (lacht): Nein, Architektin bin ich nicht. Im übertragenen Sinn vielleicht schon. Wenn ich beispielsweise für Firmen oder Existenzgründer ein Corporate-Design entwickle, dann visualisiere ich deren Vorstellungen. Genauso wie es ein Architekt macht, wenn er ein Haus plant. Konkret: Ich betreibe eine Werbeagentur?

2. Frage: Weshalb heißt dann Ihre Agentur "e - M - Hausdesign"? Der Name ist doch sehr verwirrend.

Inga Landwehr: Eigentlich heißt es "mhausdesign". Der Name ist meine persönliche Hommage an Kurt Schwitters. Das "em" visualisiert ein gesprochenes "M" und ist die Abkürzung für "Merz" oder "Merzkunst". So nannte Schwitters seinen Stil, während des Dada.

3. Frage: Das ist ja eine kuriose Geschichte! Was finden Sie denn an Kurt Schwitters so verehrenswert?

Inga Landwehr: Kurt Schwitters hatte eine Idee. Davon war er sehr überzeugt, ja sogar beseelt und daran hat er festgehalten, selbst dann noch als die Dada-Zeit schon lange zu Ende war. Mir gefällt es, wenn Menschen hundertprozentig von ihrer Idee überzeugt sind und sich dafür einsetzen. Meiner Meinung nach ist das der einzige Weg, um wirklich erfolgreich zu sein. Allerdings ist es sinnvoll, sich für bestimmte Bereiche Unterstützung zu engagieren, wie z.B. im Design, Marketing oder als Coaching.